Schwinger Leitfaden
Um einen für Ihre Zwecke geeigneten Schwinger auszuwählen, müssen Sie die Betriebsfrequenz des Schwingers, den Kegel-Winkel und die Art der Installation beachten.
Die meisten Echolot-Geräte, für die wir Zubehör vertreiben, werden bei 200 kHz betrieben. Einige sind zweifrequenzfähig, dies bedeutet, sie können mit 50 und 200 kHz-Schwingern betrieben werden. Und einige neue Modelle sind doppelsuchfähig, und können mit 83 und 200 kHz betrieben werden. Gewöhnlich liefern Hochfrequenz-Echolote (200 oder 192 kHz) die beste Auflösung und Definition von Strukturen und Zielen. Sie sind unübertrefflich und zeigen minuziös Details der Unterwasserwelt. Die 50 und 83 kHz-Frequenzen haben eine viel größere Tiefeneindringfähigkeit, zeigen jedoch weniger Details.
Sie müssen die Schwinger-Frequenz Ihrem Echolot-Gerät anpassen. So benötigt z. B. ein 200 kHz Echolot-Gerät einen 200 kHz Schwinger.
Kegelwinkel
Der Kegelwinkel eines Schwingers bestimmt seinen Abdeckungsbereich der Unterwasserwelt. Das breiter der Kegelwinkel, desto größer der Bereich, der abgedeckt wird. Wir bieten eine Vielzahl von 200 kHz-Schwingern entweder mit einem breiten (20°) oder schmalen Kegelwinkel (12°) an. Wir bieten auch eine Vielzahl der 192 kHz- Schwingern entweder mit einem breiten (20°) oder schmalen Kegelwinkel (8°) an. Die 50 kHz-Schwinger kommen mit einem Kegelwinkel von 35°. Die Doppelfrequenz-Schwinger kommen mit beidem, einem schmalen (12°) 200 kHz und einem breiten (35°) 50 kHz-Kegelwinkel. Die Doppelsuch-Schwinger kommen mit einem schmalen (12°) 200 kHz und einem breiten (35°) 83 kHz Kegelwinkel.
Im Allgemeinen sollte ein breiter Kegelwinkel für das Fischen in flachen bis mitteltiefen Gewässern eingesetzt werden. Der schmale Kegel stößt in tiefere Tiefen vor, zeigt aber aufgrund seiner schmalen Strahlenbreite weniger Fisch und Strukturen.
Die Tiefenfähigkeit Ihres Echolotes hängt von der Leistung des Senders, des Empfängers, der Empfindlichkeit, der Frequenz, des Schwingers und dessen Installation ab. Weiter haben Einfluss auf die Tiefenfähigkeit: Die Wasserbedingungen, die Art des Wassers (alle Echolote können in Frischwasser tiefer “sehen” als in Salzwasser), und die Bodenbeschaffenheit.
Verschiedene Schwinger-Installationsmöglichkeiten
Die meisten der festeingebauten Schwinger sind für Hochgeschwindigkeitsbetrieb ausgelegt. Für die besten Ergebnisse, sollte der Schwinger dort installiert werden, wo das Wasser seicht und ohne Aufwirbelungen bei jeder Geschwindigkeit am Schwingerkopf vorbeifließen kann. Lesen Sie die Bedienungsanleistung Ihres Schwingers genau durch, bevor Sie mit der Installation beginnen!

<< Heckmontage
Der Schwinger für Heckmontage ist der beliebteste und am einfachsten zu installierende. Der Skimmer® Geber erzielt die besten Leistung, wenn er etwas unter dem Bootsrumpf installiert wird. Für Aluminium- oder Stahlrumpfboote wird ein GFK-Schwinger empfohlen, um potentielle elektrolytische Probleme zu vermeiden.
Die Befestigung des Schwingers am Heck wird für Außenborder und heckangetriebene Boote empfohlen. Die Heckmontage ist ideal für den Hochgeschwindigkeitsbetrieb, und Modelle mit der „Kick-up“-Eigenschaft, verhindern durch Hochklappen des Schwingers, Beschädigungen durch Zusammenstöße mit Objekten im Wasser.
Vergewissern Sie sich, dass die ausgesuchte Position den Bootsanhänger nicht behindert. Bringen Sie den Schwinger NICHT direkt hinter den Spanten oder den Rumpfdurchführungs-Befestigungen an. Gewöhnlich funktioniert die Befestigung des Schwingers auf Aluminiumbooten zwischen zwei Spanten gut. Auf allen Rümpfen bringen Sie den Schwinger mindestens ein Fuß entfernt vom Motor an. Dieses hilft, Luftblasen am Schwinger zu verhindern, die von der Schraube erzeugt werden.
Reinigen Sie regelmäßig die Unterseite des Schwingers mit Seife und Wasser, um einen möglichen Ölfilm oder Verschmutzungen zu entfernen. Öl und Schmutz verringert Schwinger-Empfindlichkeit und kann seinen Betrieb sogar verhindern.

<< Innenrumpf-Montage
Bei dieser Installation wird der Schwinger im Innern des Rumpfes mit Epoxy-Kleber angebracht. Idealerweise wird der Schwinger im Achterdrittel des Rumpfes, nahe an der Mittellinie angebracht. Das Signal " schießt durch" den Rumpf mit etwas Verlust der Signalstärke. Diese Installation muss in einem Bereich des Rumpfs durchgeführt werden, der aus festem Fiberglas, ohne Luftblasen oder getrennte Schichten besteht. Wenn der Rumpf mehrschichtig ist oder einen „Sandwich"- Aufbau hat, dann muss die innere Schicht des Fiberglases und des Holz- oder Schaumkernes entfernt werden, so dass die äußere Schicht des Rumpfes sichtbar ist. Diese Art der Montage wird nur für 192 oder 200 kHz-Schwinger empfohlen.

<< Rumpfdurchschraubungs-Montage
Bei dieser Art der Installation, wird ein Loch in den Rumpf geschnitten und der Schwinger wird mit dem Rumpf verschraubt. Wenn der Bootsrumpf eine höhere Aufkimmung als 10 Grad hat, müssen entsprechend Unterlegblöcke aus Holz oder GFK angefertigt und angebracht werden, damit der Schwinger in einer vollständig vertikalen Position angebracht werden kann. Beim TH-FLW P5 Modell ist dies nicht erforderlich.
Bei Innenbordern muss der Schwinger vor der Schraube, der Welle und den Maschinenwassereinlässen angebracht werden.
Für Aluminium- oder Stahlrumpfboote wird ein GFK-Schwinger empfohlen, um potentielle elektrolytische Probleme zu vermeiden

<< Trolling Motormontage
Der PD-W "pod"-Schwinger ist für die Befestigung an einem elektrischen Trolling- Motor bestimmt. Er hat zwei Schlitze für eine Schlauchklemme (die separat erhältlich ist). Skimmer® Schwinger können mit Hilfe eines TMB-S Haltewinkels an einen Trolling-Motor angebracht werden. Sie ist bogenförmig, um sich der Form der meisten elektrischen Trolling-Motoren anzupassen.